German Knife and Sword Makers
The definitive directory of makers and marks, from 1850 to 1945 *)
*) abweichend vom Titel umfasst der Inhalt den Zeitraum von 1850 bis 2000
Autoren: J. Anthony Carter, John Walter, Henning Ritter
Herausgeber: Christian Cranmer (USA)
Verlag: Tharston Press (GB), International Military Antiques Inc. (USA)
Inhalt (englischsprachig):
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detaillierte Geschichte der deutschen Schneidwarenindustrie
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Glossar von Fachausdrücken der Messerindustrie in deutsch - englisch
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Historie von über 1.400 Firmen aphabetisch geordnet von A - Z
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Herstellprogramm der beschriebenen Firmen
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Zuordnung von über 4.500 Wortmarken und Bildmarken
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gelistete Darstellung der kaiserlichen und königlichen Marken auf Blankwaffen
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Blankwaffen im Deutschen Reich 1933 - 1945, Dienstdolch- und Fahrtenmesserhersteller, Reichzeugmeisterei 'RZM' Codes
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Arabische Markierungen auf Blankwaffen, die von deutschen Herstellern ab 1880 an die Türkei geliefert wurden
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umfassendes, 51-seitiges Verzeichnis von Namen, Wort- und Bildmarken
Abbildungen von mehr als
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2.400 Bildmarken
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250 historischen Werbeanzeigen
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60 Reproduktionen aus alten Musterbüchern und Herstellerkatalogen
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80 historischen Fotos, Briefköpfen mit Firmenabbildungen und Patentauszügen
gebundener Buchdruck
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Umfang: 656 Seiten
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Größe: 25 x 19 cm; 4,5 cm dick
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Gewicht: 1,6 kg
Preis: .....
Das Buch ist durch hohe Nachfrage aktuell ausverkauft.
Wir stehen mit dem Herausgeber und der Druckerei für einen Nachdruck in Verbindung.
Der Preis für eine Neuauflage steht momentan noch nicht fest.
Exklusivvertrieb auf dem europäischen Kontinent:
HUBERTUS Schneidwarenfabrik, Solingen
Zur Entstehung des Kompendiums
Der britische Autor John Walter veröffentlichte 1973 für Sammler von deutschen militärischen Blankwaffen des Kaiserreichs mit seinem Nachschlagewerk „The Sword and Bayonet Makers of Imperial Germany“ die erste international bekannt gewordene weitreichende Abhandlung zu diesem Fachgebiet. Das Buch gab mit 160 Herstellern und Großhändlern einen überschaubaren Überblick von deutschen Firmen, die in Herstellung und Vertrieb von Blankwaffen tätig waren.
Mit vielen neuen Erkenntnissen und einer Erweiterung des Zeitrahmens bis zum Jahr 1945 sollte sein Sammlerfreund Anthony Carter ab Anfang der 1980er Jahre die Veröffentlichung des Walter-Buchs in erweitertem und aktualisiertem Umfang durchführen. Anthony Carter hatte sich bereits seit seiner Jugend durch eigene Sammelleidenschaft und später durch Recherchen umfassende Fachkenntnisse angeeignet und sein Wissen durch regelmäßige Veröffentlichungen in britischen Zeitschriften unter Beweis gestellt. Seit Ende der 1960er Jahre wurden von ihm viele Fachbeiträge in britischen Waffenmagazinen veröffentlicht. 1982 gründete er seinen eigenen Verlag "Tharston Press" und publizierte Fachbücher über internationale Blankwaffen mit dem Schwerpunkt deutscher Hersteller.
Durch eine Anfrage von Anthony Carter an Henning Ritter von der Firma HUBERTUS über Historie, alte Dokumente sowie über HUBERTUS-Blankwaffen entwickelte sich ab 1985 ein intensiver Informationsaustausch und eine enge Freundschaft. Aufbauend auf Firmendokumenten von Kuno Ritter, die bis in das 19. Jahrhundert zurückreichten, hatte Henning Ritter Fachliteratur, Musterbücher, Dokumente und Veröffentlichungen über die Schneidwarenindustrie in Deutschland archiviert und tauschte mit Anthony Carter in regelmäßiger Korresponz sein Fachwissen zur Historie deutscher Firmen aus und unterstützte ihn bei der Recherche und Beschaffung von Fachliteratur.
Recherchen in mehreren deutschen Archiven sowie beim Marken- und Patentamt ermöglichten den Zugriff auf vielfältigste ergänzende Quellen, die eine zeitintensive Auswertung erforderten.
Die gemeinsam mit Anthony Carter zusammengetragenen Informationen überstiegen hinsichtlich Umfang und Qualität schnell alle Erwartungen und führten zur Entscheidung, die Fertigstellung eines umfassenden, gründlich recherchierten Fachbuchs ohne Zeitdruck langfristig in Angriff zu nehmen. Dies war nicht zuletzt der damaligen Technologie geschuldet: Digitalsierung war ein Fremdwort, der anfängliche Informationsaustausch per Brief und Fotokopie konnte glücklicherweise bereits bald durch Telefax-Kommunikation beschleunigt werden, bis schließlich ein Austausch im Internet möglich wurde. Der vorgesehene Zeithorizont mußte nicht zuletzt durch die deutsche Wiedervereinigung im Jahr 1989 verändert werden: durch die Öffnung der innerdeutschen Grenze konnten wichtige Quellen und Dokumente über die Schneidwarenindustrie insbesondere im Thüringer Wald, in Sachsen sowie aus Böhmen entdeckt und ausgewertet werden.
Die Datenflut beeinflusste schließlich die Entscheidung, die Hersteller in zwei Buchbänden zu veröffentlichen und gegebenenfalls in einem Folgeband Ergänzungen und Verzeichnisse zur besseren Handhabung zu veröffentlichen.
Der im Frühjahr 2002 veröffentlichte erste Band „The Sword And Knife Makers of Germany 1850-2000 Vol. I“ von J. Anthony Carter enthielt eine detaillierte Beschreibung der deutschen Hersteller mit Anfangsbuchstaben von A bis L und gilt in der internationalen Messerszene als Standardwerk. Es ist allerdings seit mehreren Jahren, falls überhaupt, nur noch antiquarisch zu finden.
Der Folgeband mit den Herstellern von M bis Z war durch den überraschenden Tod von Anthony Carter Ende 2002 nur teilweise als Manuskript vorbereitet.
In enger Zusammenarbeit mit dem britischen Blankwaffenkenner John Walter konnten wir Anthony Carters Werk im Juni 2015 erfolgreich abschließen. Dies erfolgte wie in Carters Band I für den Zeitraum 1850 bis 2000, beim Druck des Buches wurde irrtümlich der "alte" von John Walter geplante Zeitraum (bis 1945) verwendet.
Als Herausgeber wurde Carters alter Freund Christian Cranmer gewonnen, der in den USA ein renommiertes Unternehmen für Liebhaber historischer Waffen leitet. Er hat sich für den Druck eines Gesamtwerks aller Hersteller mit den Anfangsbuchstaben von A bis Z entschieden.
Das neue Standardwerk beinhaltet aktualisierte, veränderte und erweiterte Angaben des bisherigen Teil I, weitreichend ergänzt um die Hersteller von M bis Z. Zusätzliche Register erleichtern die Zuordnung von Namen und Markenzeichen.
Erwerbsmöglichkeit
Unser Lagervorrat ist aktuell aufgebraucht, wir haben zur zur Zeit leider keinen Bestand.
Wir klären eine mögliche Nachlieferung bei der Druckerei in den USA.
Gerne können Sie sich für einen Erwerb unverbindlich per e-Mail vormerken lassen ... wir halten sie dann auf dem Laufenden.